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Wohnen in Conil de la Frontera
Anders als in den Nachbarorten Novo Sancti Petri oder La Barrosa in Chiclana de la Frontera, wo fast nur Hotels und Ferienhäuser stehen, kann man in diesem hübschen Städtchen (18.000 Einwohner) das spanische Leben spüren. Ob bei einem Einkaufsbummel in der reizvollen Altstadt, einer Tapas-Tour, einem der bunten Kulturveranstaltungen der Gemeinde oder am langen sauberen Strand, wo der Paseo Maritimo vor allem abends zum Flanieren einlädt. Es macht Laune. Man spürt in den zahllosen Bars, Bodegas und Cafés die offene, fröhliche und nette Lebensart der Conileños, die Besuchern gegenüber äußerst hilfsbereit sind. Hier gibt es auch nicht wie an zahlreichen anderen Küstenstrichen Spaniens hohe Betonburgen an der Strandlinie.
Jeden Abend, zur Zeit des Sonnenuntergangs – Der schönste Moment des Tages. – ist ein gemeinsames Treffen in einer Strand-Bar angesagt.
Auch wegen der kurzen Wege ist es empfehlenswert, eine Wohnung oder ein Hotel in der Stadt zu buchen. Ganz nach Ihren Wünschen haben Sie die Auswahl von einer preisgünstigen Wohnung bis zu einem komfortablen Hotel (siehe Preise, Anmeldung & Buchung).
Zum Ausgleich zu Ihren sportlichen Aktivitäten können Sie oder Ihre Angehörigen während der Radtouren in der kompetenten Sprachschule „Academia Andaluza“ im Zentrum Conils erstklassigen Spanischunterricht von professionellen Lehrern erhalten (www.academia.andaluza.net).
Die Phönizier errichteten um 1200 bis 1050 vor Christus an diesem Küstenort, der seit der Frühzeit bewohnt ist, Almadrabas (Thunfischfallen) und Fischereien. Diese Kolonien nutzten später die Karthager, die die Verarbeitung von Pökel- und Thunfisch weiterführten. Die Römer machten aus Conil eine bedeutende Hafenstadt, durch die die Via Herculea verlief, die Malaga mit Cadiz verband. Nach dem Untergang des Römischen Reiches war der Ort den Wandalen, Byzantinern und Westgoten ausgesetzt. 711 wurde es als eine der ersten spanischen Siedlungen von den Mauren erobert. Die zahlreichen Zivilisationen haben ihre Spuren in dem gewachsenen Fischerdorf hinterlassen. Das „Pueblo Blanco“, das einzige „Weiße Dorf" am Meer mit seinen Gassen, Bögen und Innenhöfen ist maurisch geprägt.
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