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Cabo de Trafalgar (Dienstag)
Zu Beginn fahren wir entlang der Mündung des Rio Salado vorbei an dem einzigartigen Gebiet „El Prado de Castilnovo“, das einen Kontrast zu anderen Fremdenverkehrsgebieten bildet. Es handelt sich um einen weiten, naturbelassenen Küstenstreifen, der auch für Sparziergänge hervorragend geeignet ist.
Zwischen Conil und Cabo de Trafalgar liegt umgeben von landwirtschaftlich genutzten Flächen der Strand von El Palmar. Dieser 14 Kilometer lange Strand ist ein Traum und gilt als einer der schönsten Strände Europas. El Palmar besteht nur aus einer Handvoll Häuser, die sich entlang der Küste verteilen. Große Hotels existieren bislang nicht. Das Hinterland ist mit Feldern und Weiden bäuerlich strukturiert. Der Ort ist ein Paradies für Wellenreiter und Surfer. Man spürt das jugendliche Ambiente und in den Chiringuitos am Strand herrscht oft tolle Party-Stimmung. Bei zu hoher Brandung sollte jedoch nur im flachen Wasser vor den Wellen gebadet werden.
Die Tour führt weiter nach Süden zum Cabo de Trafalgar. Dieses Stück Strand ist schön und noch unbebaut. Das flache, kaum 20 Meter hohe Kap bietet trotz seiner geringen Höhe im Umfeld des 1860 errichteten Leuchtturms eine schöne Aussicht. Es folgt ein historischer Rückblick. Auf dem Rückweg fahren wir durch die kleine idyllische Siedlung Zahora. Sie liegt zwischen den beiden einsamsten Stränden der Gegend, eingebettet in üppiger Vegetation. Hier legen wir in einer Strand-Bar eine weitere Pause mit Bademöglichkeit ein.
Die Tour umfasst 42 km und dauert ca. 4 Stunden.
Das Kap von Trafalgar ist mit einem besonderen historischen Ereignis verbunden. Es war Schauplatz der berühmten Seeschlacht am 21. Oktober 1805, als in den Gewässern vor der Landspitze, ungefähr auf der Höhe des Leuchtturms, englische und spanisch-französische Galeonen aufeinander trafen, England als Sieger hervorging und der spanisch-französischen Flotte eine verheerende Niederlage beibrachte. England verlor kein einziges Schiff, Spanien und Frankreich gleich zwanzig. Noch heute liegen die Wracks der Schiffe am Meeresgrund; neun von ihnen konnten erst vor wenigen Jahren geortet werden. Bekannter Seeheld bei diesem Kampf zu Wasser war Lord Nelson, der hier sein Leben ließ. Mit dieser gewonnenen Schlacht sicherte sich England die Seeherrschaft auf den Weltmeeren.
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